Neueste Beiträge
- Jungen und Bildung: Heike Diefenbach zerpflückt Studie der GEW
- Männerbewegung: Wo bleiben die Schwulen?
- Gibt es „gleiche Qualifikation“?
- Interview mit Monika Ebeling
- Streit um die Gleichstellungsbeauftragte in Goslar
- Streit um die Gleichstellungsbeauftragte in Goslar
- Hart aber unfair - häusliche Gewalt bei Plasberg
- Zukunftstag für Jungen und Mädchen
- Ein Gewaltschutzhaus für Männer
- Paul-Hermann Gruner über die Heroisierung der Alleinerziehenden
Weiterführende Links
-
Agens
Für ein neues Miteinander zwischen Mann und Frau
-
Blauer Weihnachtsmann
Eine Vätergruppe gegen die Willkür im Kindschaftsrecht
-
Freimann
Verein für Gleichberechtigung der Geschlechter und Mitbestimmung in der Arbeitswelt
-
Geschlechterdemokratie
Blog von Monika Ebeling - Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Goslar
-
Manndat
Geschlechterpolitische Initiative e.V.
-
Streitbar - Qualifikation statt Quote
Gegen Männerdiskriminierung an Universitäten
-
Väteraufbruch für Kinder
Allen Kindern beide Eltern!
-
Vaterverbot
Österreichische Initiative gegen die Diskriminierung von Vätern
-
Web Jungs
Für Jungen und junge Männer
| Männerbewegung: Wo bleiben die Schwulen? |
|
|
|
| Geschrieben von: Matthias Buser |
| 07. Juni 2011 |
|
Während Lesben in der Frauenbewegung von Anfang an eine wichtige Rolle spielten, hält sich das Interesse der Schwulen an der Männerbewegung in Grenzen. Das ist schade, da schwule Aktivisten ausgezeichnet vernetzt und in Sachen Lobbyarbeit erfahren sind und somit eine willkommene Unterstützung böten. Die magere Beteiligung von Schwulen an der Männerbewegung liegt meinem Eindruck nach an einer ganzen Reihe von Gründen. Es beginnt schon damit, dass Schwule oft vergessen, dass sie nicht nur schwul, sondern auch Männer sind. Logischerweise fühlen sie sich dann auch nicht angesprochen. Auch ich habe mich lange Zeit überhaupt nicht als Mann definiert, sondern als Schwuler. Auf Mannsein hatte ich bei dem schlechten Image, das Männern anhaftetete, und auf die Vorwürfe und die Rolle des Sündenbocks nun überhaupt keine Lust. Schwule galten ja immerhin noch als Opfer wie die Frauen und Opfersein war gut. So wurde es einem vermittelt. Die Täterrolle überließ ich gerne den Heteromännern. Schließlich waren es ja auch heterosexuelle Jungen, unter denen ich als Kind und als Jugendlicher gelitten habe. So konnte ich mich in die Illusion flüchten, dass mich als Schwuler das alles gar nicht betrifft und die Welt war für mich vorerst in Ordnung. Ich bin mir sicher, dass ich nicht der einzige Schwule war, der diese Strategie wählte. |
Aktuelles
| Streit um die Gleichstellungsbeauftragte in Goslar |
|
Monika Ebeling ist Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Goslar sowie Leiterin des Kindergartens Löwenzahn in Jerstedt. Als eine von wenigen Gleichstellungsbeauftragten möchte sie, dass Gleichstellungsarbeit die Belange von Frauen und Männern gleichermaßen in den Blick nimmt. Gleichstellungsarbeit darf ihrer Ansicht nach nicht nur von einer Hand voll Frauen definiert werden und Gleichstellungsbeauftragte sollen demnach keine Frauenbeauftragten im klassischen Sinne sein. |
| Weiterlesen » |
| Zukunftstag für Jungen und Mädchen |
|
"Zum ersten Mal in der 10jährigen Geschichte des Zukunftstages dürfen Jungen am 14. April dieses Jahres bundesweit daran teilhaben. In einem Brief an die Bundesjugendministerin Schröder (CDU) dankt ihr MANNdat e.V. für die Entscheidung, die Ausgrenzung von Jungen zu beenden und aus dem Girls-Day endlich einen bundesweiten Girls´- & Boys´Day zu machen ..." |
| Piratenzeitung Titelthema: Jungs – wie wir sie benachteiligen |
|
Die erste Ausgabe des "Kompass" ist da! Titelthema: "Jungs – wie wir sie benachteiligen." |
| Weiterlesen » |
| Petition an den Bundestag: Änderung des Bundes-Gleichstellungsgesetzes |
|
Im Petitionsforum des Deutschen Bundestages gibt es eine Online-Petition zum mitzeichnen: Gleichstellungsrecht - Änderung des Bundes-Gleichstellungsgesetzes hinsichtlich des aktiven und passiven Wahlrechts: Der Deutsche Bundestag möge beschließen ... dass das Bundes-Gleichstellungsgesetz (BGleiG) hinsichtlich des aktiven und passiven Wahlrechts geändert wird. |
| Weiterlesen » |
| PISA-Studie bestätigt eklatante Vernachlässigung von Jungen |
|
Eine Pressemitteilung von MANNdat, Geschlechterpolitische Initiative e.V. "Schon im Jahr 2000 hat die erste PISA- Studie Jungen-Leseförderung als wichtige bildungspolitische Herausforderung angemahnt. In der neuen PISA-Studie 2009 sind die Nachteile von Jungen im Lesen gegenüber den Mädchen nun sogar noch größer wie vor neun Jahren. Die Differenz vergrößerte sich von 35 Punkten auf 40 Punkte, d.h. etwa ein ganzes Schuljahr Rückstand. Die Bildungspolitik hat also in den letzten neun Jahren nichts Effektives getan, um die eklatanten Nachteile von Jungen im Lesen zu beseitigen." Hier geht es zur Pressemeldung
|




